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Bereits vor Jahren entstand die Idee, Zeit und Entwicklung in eine bildnerische Formensprache umzusetzen. Die grundlegende Fragestellung hierbei läßt sich in stark vereinfachter Form definieren: was bedeutet Zeit? Die Antwort darauf ist im Prinzip ebenso einfach: Zeit bedeutet Entwicklung und Kontinuum auf mehreren Ebenen. Sie ist ein rein subjektives menschliches Erleben und letztendlich nur individuell erfahrbar.
Zeit ist also ein Äquivalent für Erfahrung und Veränderung, welche sich anhand eines sich verändernden Bildobjekts - ähnlich einem Alterungsprozess - manifestieren läßt.
In meinen Gemälden soll nie ein realer Gegenstand den Ausgangspunkt bilden: vielmehr ist es mir wichtig, eigene abstrakte und abstrahierte Formen zu entwickeln, die in ihrem Gehalt und Veränderungsprozess eine subjektive Realität verkörpern.
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